Warum du deinen Träumen folgen solltest

träume erleben

„Ich träume, ich messe meine Träume an meinen Wertmaßstäben, ich wage es, Risiken einzugehen und setze meine Vision um, sodass meine Träume in Erfüllung gehen.“ Walt Disney

Walt Disney ist der Erfinder der wohl bekanntesten Zeichentrick-Maus der Welt. Er schuf mit seinen Trickfilmen ein Imperium, welches noch heute ein Milliardenpublikum begeistert.

Wir kennen sie alle, die lustigen und spannenden Geschichten aus Entenhausen. Aber auch die tollen Welten rund um Bambi, dem Dschungelbuch und König der Löwen (sowie viele weitere). Disneys Geschichten ziehen uns fesselnd in seinen Bann.

Doch Walt war nicht nur ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler. Er war vor allem ein Mensch mit Visionen. Visionen, die er wahr werden lies. Anhand seines Lebenslaufes können wir lernen, warum es sich lohnt unseren Träumen zu folgen.

Alles begann, als der kleine Walt Elias Disney 1901 in Chicago das Licht erblickte. Er war das vierte von fünf Kindern.

Walts Kindheit war jedoch alles andere als idyllisch. Walts Vater, Elias Disney, sei herrisch und streng gewesen. Außerdem erlitt Elias in seinem Leben einige berufliche Rückschläge. So kaufte Walts Vater eines Tages eine Farm in Missouri.

Nach 5 Jahren gab er Die Farm wieder auf. Elias schien einfach kein guter Farmer zu sein. Walt erlebte in seiner Kindheit schon, dass Scheitern ein roter Faden seines Lebens sei.

Doch die Kurze Zeit in Missouri schien auszureichen. Die Vision des jungen Disneys hatte hier ihren Anfang.Die langen Ausflüge in den Wäldern und seine Liebe zur Natur inspirierten Walt. Er fing an zu zeichnen. Nach der Schule stand für ihn fest: Er will Zeichner werden. Tatsächlich schien Walt Disney doch kein übertalentierter Künstler gewesen zu sein. Was er aber absolut drauf hatte: Geschichten erzählen. Und im Laufe seiner Karriere stellte er die besten Zeichner ein, die es gab. Denn nur das Beste schien ihm gut genug für seine Visionen.

Gib nicht auf und glaube an dich

Walts Interesse galt immer mehr dem Zeichentrickfilm. Er lernte alles, was es dazugab. 1921 gründete er mit seinem Bruder Roy die erste Firma: Laugh-O-Gram. Die ersten Aufträge kamen rein. Doch der richtige Durchbruch war noch lange nicht in Sicht. Walt musste nach kurzer Zeit die Firma wieder aufgeben. Seine Mitarbeiter verließen ihn und er zog sogar in sein Büro.

Walt aber – gab nicht auf.

Sein innerer Antrieb Großes zu vollbringen und seine Vision ließen ihn weitermachen. Mit seinen 22 Jahren und einzig 40 Dollar in der Tasche kaufte er sich ein Zugticket. Erste Klasse nach Kalifornien. Er glaubte, dort den Erfolg seiner Vision zu erhalten.

Anfangs ging es aber auch dort schleppend voran.

1923 gründeten die beiden Brüder in Kalifornien das Disney Brothers Studio. Nach und nach stellte sich der Erfolg ein. Doch sie wurden in ihrer Karriere ständig von Rückschlägen begleitet.

So musste Walt erleben, dass der eigene Auftraggeber seine Zeichner abwarb. Walt verlor daraufhin seinen Auftrag und einige seiner besten Zeichner. Die Vertragsbestimmungen besagten auch, dass die Rechte des Cartoons beim Auftraggeber lagen. Somit hatte Walter nichts in der Hand. Er begann wieder von vorn.

Aber aus geschlossenen Türen ergeben sich neue Möglichkeiten. Walt musste sich was Neues einfallen lassen: Mickey Mouse!

Eines vergessen wir hoffentlich niemals…. Das alles mit einer Maus begann -Walt Disney, 1954

Mit Mickey Mouse erschuf Walt Disney eine der bekanntesten Zeichentrickfiguren der Welt. Die Maus sollte seinen weiteren Weg ebnen und setzt bis heute ein Denkmal in der Zeichentrickgeschichte.

Eine wichtige Lektion, die du hier von Walt lernen kannst: Du weißt nie, hinter welcher Ecke dein großer Erfolg steckt. Ausdauer, Fleiß und der Glaube an dich, deine Fähigkeiten und Visionen lassen dich Großartiges bewirken. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Walt nicht diesen Niederschlag erlebt hätte.

Glaub an dich! So sehr, wie kein anderer! Immer!

Habe eine Vision, plane deine Strategie und leg los, um deine Ziele zu erreichen!

Wie groß die Rückschläge auch waren. Wie hoch der Widerstand auch gewesen ist. Und es sollte trotz des Erfolges der Maus noch einiges davon auf Walt zukommen. Walt Disney blieb seinen Werten stets treu.

Träumen. Glauben. Wagen. Tun.

Alles, was Walt tat, führte er auf diese vier Grundsätze zurück. Sie waren die Grundpfeiler seiner Unternehmungen. Ganz gleich, ob es um sein kreatives Schaffen ging oder um die Mitarbeiterführung.

Eines Tages kam Walter auf die Idee einer neuen Art von Zeichentrickfilmen. Er wollte weg von den damals klassischen Cartoons wie Mickey Mouse. Hin zu abendfüllenden Zeichentrick-Verfilmungen, die einem Kunstwerk gleichen. Die Idee von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war geboren.

Walts Bruder und Geschäftspartner Roy riet ihm davon ab. Die Unternehmung war sehr kostspielig. Außerdem gab es für das Wagnis gar keine Erfahrungswerte. Wie wird es wohl vom Publikum angenommen?

Aber Walt schien Feuer und Flamme gewesen zu sein. Er erzählte jedem Mitarbeiter die Geschichte von Schneewittchen. Ganz gleich, wo er ihn traf. Und zog alle in seinen Bann.

Letztendlich ließ sich Roy darauf ein, mit der Bank zu verhandeln. Auch die Bank war sehr skeptisch. Gewährte Disney aber die Finanzierung. Sie wies jedoch dringlichst darauf hin, dass die Brüder sich an den abgemachten Zeitplan halten müssten. Und, dass man die Finanzmittel nicht übersteigen dürfe.

Zeitplan? Finanzmittel? All das schienen Fremdwörter für Walt. Der Film kostete am Ende das doppelte. Mitarbeiter arbeiteten Tag und Nacht daran. Die Kritiker nannten Schneewittchen schon „Disneys Torheit“. Die Außenwelt glaubte weder an den Erfolg noch an das rechtzeitige Erscheinen. Alle bezweifelten, dass irgendjemand 90 Minuten für einen Zeichentrickfilm sitzen bliebe.

Doch zu keiner Zeit lies sich Walt beirren. Er hatte seine Vision vor Augen und tat alles dafür sie umzusetzen. Und sein Erfolg gab ihm Recht. Schneewittchen und die sieben Zwerge spielten letztendlich einen Gewinn von zwei Millionen Dollar ein. Kritiker äußerten sogar, ein Stück Filmgeschichte miterlebt zu haben.

Die Erfolgsspur ist selten gerade, sondern eine Berg- und Talfahrt

Egal, wie viel Gegenwind du bekommst. Habe Mut und gehe auch mal bewusst Wagnisse ein. Du weißt sonst nie, ob es nicht der nächste Durchbruch wird. Funktioniert etwas nicht? Sehe es als wichtige Erfahrung! Nicht als Niederlage. Die Erfolgspur ist selten gerade, sondern eine Berg- und Talfahrt.

Disney musste gleich nach seinem Erfolg mit Schneewittchen wieder drei Misserfolge einstecken. Zum einen hat sein Zeichentrickfilm „Fantasia“ kein Erfolg gehabt. Der Film wurde vom Publikum überhaupt nicht angenommen. Zum anderen war Disneys Pinocchio ein finanzieller Reinfall. Ebenso, wie Bambi. Die Kritiker waren hellauf begeistert. Doch durch den Krieg in Europa fielen große Einnahmen weg.

Aber Disney lies nicht lange auf sich warten. Er hatte schon den nächsten Traum. Einen Traum voller Wagnisse. Einen Traum, den er anging und in die Realität umsetzte.

Obwohl ihm wieder jeder abriet: Lies er von diesem Traum nicht ab.

Sein nächstes Werk wurde DisneyLand. Der Vergnügungspark sorgte für regelmäßige Einnahmen. Dies bedeutete endlich Walts finanzielle Unabhängigkeit.

Heute gibt es gleich mehrere Walt Disney Parks and Resorts.

Und auch bei den Vergnügungsparks schien Euro Disney zunächst ein Flopp zu werden. Er wurde in Disneyland Paris umbenannt und bekam die Kurve zum Erfolg hin.

Der Vater von Mickey Mouse wagte es ständig, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Und auch nach seiner Zeit folgt das Disney-Imperium heute seinen Werten.

Fazit: Träumen. Glauben. Wagen. Tun.

Bei einem so erfolgreichen Mann und Unternehmen, wie Disney, gibt es sicher auch Schattenseiten. Aber ganz nach dem Motto: Nehme, was nützlich ist, verwerfe das unnütze (und füge dein Eigenes hinzu), geht es hier um die positiven Dinge. Eigenschaften und Taten, von denen du und ich lernen können.

Denn Walt bringt uns bei, dass Träume wertvoll sind. Aus Träumen entstehen wertvolle Ideen. Walt zeigt uns auch, dass wir an unsere Träume und an uns selbst glauben müssen. Denn nur dann sind wir bereit, auch Wagnisse einzugehen, um unsere Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Nimm dir Zeit für deine Träume, glaube an sie, gehe Wagnisse ein und setze sie in die Tat um.

Anhand von Disneys Weg erkennst du, dass Erfolg selten ein gerader Weg ist. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Und selbst wenn es nach einem Hoch mal bergab geht: Bleib dran. Es ist nicht das Ende. Der Schritt zum Unternehmer ist ein Schritt ins Abenteuer. Ein Abenteuer, bei dem du nicht weißt, wie es verläuft. Höhen und Tiefen gehören dazu. Deine Träume und dein Glauben an dich und deine Vision lassen dich das Abenteuer meistern. Und nicht nur das, sie wappnen dich gegen Kritiker. Und auf der Welt gibt es viele davon. Nein-Sager, Pessimisten, die weder an dich noch an deine Vision glauben. Was wäre aus Disney wohl geworden, wenn er auf diese Menschen gehört hätte?

Träume nicht dein Leben – Lebe deine Träume!

Welches sind deine drei Lieblings-Disney-Zeichentrick-Filme? Schreib es mir doch in die Kommentare.

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