Verdammt! Mach dich sichtbar!

Sichtbar werden mit Marketing 3

Gesehen werden! Als Unternehmen sichtbar sein! Es schaffen, dass du gefunden wirst.

Genau das versuchen Unternehmer, um mehr Kunden zu erhalten.

Aber wie sorgst du für deine Sichtbarkeit? Und was ist, wenn du schon eine Menge tust, um gesehen zu werden? Facebook, Webseite inklusive Suchmaschinen-Optimierung. Plakate, Flyer, Anzeigen. Die ganze Werbe-Palette, die die Online- und Offline-Welt zu bieten hat.

Vielleicht hast du sogar dein Geschäft, Büro oder deine Praxis an der Hauptstraße. Und trotz riesen Firmenschild bleiben die Kunden aus.

Warum ist das so?

Du musst dir klar machen: Nur, weil man dich sieht, bedeutet es nicht, dass man dich auch wahrnimmt. Stell dir vor, du gehst zur Hauptzeit in den Supermarkt. Am Kühlregal steht jemand an deiner linken Seite. Ein Blick nach rechts und du siehst, wie jemand ins Regal greift. Später an der Kasse siehst du auch jemanden vor dir stehen. Du wirfst einen Blick nach hinten. Und siehst ebenfalls jemanden hinter dir.

Du wirst dich nach einem Moment sicher genauso wenig an sie erinnern, wie an zig andere Menschen, denen du täglich auf der Straße begegnest. Die meisten Personen gehen in der Masse einfach unter.

Nicht anders verhält sich das mit Werbung. Überall prasselt Werbung auf deinen Wunschkunden ein. Auf der Straße, beim Fernsehen oder im Internet. Ja, sogar, wenn er beim Arzt sitzt, findet er in den meisten Praxen schon einen Haufen Faltblätter. Ein Werbeversprechen jagt das andere. Egal, wo er hinschaut. Vieles wird gesehen, aber nur beiläufig wahrgenommen!

Und jetzt kommst du!

Aus dieser Masse musst du herausstechen. Du musst es schaffen, in Erinnerung zu bleiben, einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

Und um das zu erreichen, brauchst du die Grundpfeiler deiner Sichtbarkeits-Strategie!

Die Zielgruppe: warum du dein Angebot nicht an jeden richten sollst!

Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: Definiere deine Zielgruppe. Stell dir vor, du gehst zu einer Veranstaltung. Auf dieser Veranstaltung wird ein gemischtes Publikum erscheinen. Und du überlegst dir, was du anziehen könntest. Du möchtest der Hingucker des Abends werden. Ganz ohne dem Motto „Sex sells“! Das lassen wir mal völlig raus.

Du möchtest mit deinem besonderen Modegeschmack punkten.

Glaubst du, dass du es schaffen könntest, dass alle Gäste von deinem Outfit begeistert sind? Die ganzen Gäste, die aus unterschiedlichen Berufen und Regionen kommen. Die alle einen unterschiedlichen Lifestyle haben?

Es wird schwer. Verdammt schwer. Was du sicherlich schaffst, ist, dich so zu kleiden, dass du nicht negativ auffällst. Sodass weder die einen dein Outfit besonders gut finden, noch die anderen besonders schlecht. Was passiert dann aber? Du gehst in der Masse unter.

Und jetzt stell dir vor: Die selbe Veranstaltung. Du bekommst aber einen Rahmen und du erhältst eine Gästeliste. Du wirst immer noch nicht wissen, wie du dich anziehen kannst, um allen zu gefallen. Aber mit diesem Hintergrundwissen, ist es dir möglich, Gemeinsamkeiten herauszufinden und Kategorien zu bilden. Du kannst bei einer bestimmte Gruppierung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und deine Kleidung so anpassen, dass es ihnen gefällt. Oder sogar ein Dazugehörigkeitsgefühl hervorrufen.

Das ist superwichtig. Denn: So machst du dich in der Gruppe, die du dir herausgesucht hast, sichtbar.

Auch wenn das Beispiel ein paar Ecken und Kanten hat, sollte dir jetzt klar sein, worum es geht. Denn genau so läuft es mit deiner Zielgruppe.

Du wirst in den seltensten Fällen alle erreichen können. Versuch es erst gar nicht. Fokussiere dich auf Menschen, die du bedienen kannst.

Marktsegmentierung: warum du nur einen Teil deines Marktes bedienen solltest!

Der Markt, in dem du tätig bist, ist wahrscheinlich sehr groß. Somit ist die Konkurrenzdichte mit Sicherheit auch sehr hoch. Alle buhlen um dieselbe Käufergruppe. Je mehr Mitbewerber, desto schwieriger wird es, für dich deinen Wunschkunden zu erreichen. Du gehst einfach in der Masse der Anbieter unter. Oft sind die Anbieter dann schon viel länger auf dem Markt unterwegs. Dadurch haben sie schone eine gewisse Sichtbarkeit erreicht. Wahrscheinlich haben sie auch die nötigen Finanzmittel, um ihre Reichweite zu erhöhen.

Deshalb macht es Sinn, seinen Markt zu teilen und sich auf einen Teilbereich zu fokussieren. Durch die Aufteilung deines Marktes minderst du die Konkurrenz. Du kannst deine Zielgruppe noch besser eingrenzen und ansprechen. So machst du dich um ein Vielfaches sichtbarer!

Wenn du zum Beispiel Fitnesstrainer bist, dann bist du in einem großen und umworbenen Markt tätig. Mit einem Schwerpunkt, wie zum Beispiel „Ausdauertraining“ hast du deine Zielgruppe viel klarer im Fokus. Und musst nicht mit den Fitnesstrainern für Muskelaufbau konkurrieren.

Ein weiterer Schritt ist die Nischenbildung. Damit spezialisierst du dich innerhalb deines Teilmarktes (Segment). Als Ernährungsberater zum Beispiel könntest du dich für den Teilmarkt „Abnehmen“ entscheiden. Und du spezialisierst dich dann auf eine ganz bestimmte Methode: Paleo, Vegan, Logi… und was es alles gibt.

Das Prinzip kannst du in der ganzen Dienstleistungsbranche anwenden.

Die Nischenbildung und ein eng gefasster Teilmarkt ermöglichen es, dich auf deinem Markt als Experten zu positionieren. Deine Sichtbarkeit erhält damit in jedem Fall einen Schub nach vorn!

Corporate Identity: warum du eine Identität brauchst!

Um gesehen zu werden, benötigst du Charakter. Und diesen Charakter spiegelst du mit deiner Unternehmensidentität wieder. Die Corporate Identity setzt sich aus deinem visuellen Erscheinungsbild (Corporate Design), deiner Art und Weise der Kommunikation (Corporate Communication) und deinem Verhalten (Corporate Behaviour) zusammen.

Die Corporate Identity hat die Aufgabe, deinen Wiedererkennungswert zu steigern und deine Unternehmenswerte nach außen zu tragen.

Noch viel wichtiger ist jedoch: Sie soll dich unverwechselbar machen und dich von deiner Konkurrenz abheben lassen. Möchtest du wahr genommen werden, muss diese mit deiner Zielgruppe und deinem Segment harmonieren.

Das Zusammenspiel der Grundpfeiler ist die Grundlage deiner Sichtbarkeit!

Dein erster Schritt für mehr Sichtbarkeit hat gar nichts direkt mit deiner Werbung zu tun. Nichts damit, wie oft du auf Facebook postest, wie viele Anzeigen du im Wochenblatt schaltest. Oder wie hoch dein Google-Adwords Budget ist.

Der erste Schritt für deine Sichtbarkeit ist die durchdachte Ausgestaltung der drei Grundpfeiler. 

Jede weitere Werbemaßnahme wird von einem guten Zusammenspiel der drei Grundpfeiler erheblich profitieren. Das bedeutet auch, dass du jede weitere Marketingmaßnahme auf dieser Basis aufbauen solltest. Du sprichst damit zwar weniger Menschen an, aber diese nehmen dich viel besser wahr.

Hinterlasse mir doch ein Kommentar: Wer bist du, was bietest du an und für wen ist dein Angebot?

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