Wie du auf ehrliche Art und Weise das Vertrauen deiner Zielgruppe gewinnst!

Corporate identity der marketing uhu

Weißt du, wer du bist?

Und weißt du, wen du erreichen möchtest?

Dann sag mir doch:

Wie schnell kannst du mir diese beiden Fragen in Bezug auf dich und dein Unternehmen beantworten?

Und wenn du diese Fragen beantwortet hast, wie genau ist die Antwort?

Und ehrlich, wie viele Mitglieder deines Teams, Mitarbeiter oder Geschäftspartner können dir diese Antwort über dich und dein Unternehmen geben?

Wenn Du dir jetzt denkst: Ist doch klar, wer ich bin!

Ich bin Unternehmer im Dienstleistungssektor.

Als Kunden möchte ich alle erreichen, jeden in der Region, alle in einem Umkreis von  XX Km. Ich will alle diejenigen erreichen, die meine Dienstleistungen haben möchten.

Einfach jeden!

Dann machst du einen Fehler!

Entschuldige, dass ich es so geradeaus sage.

Aber ich kenne das! Ich habe diesen Fehler in der Vergangenheit ebenfalls gemacht.

Und zig Unternehmen begehen diesen Fehler auch.

Doch jetzt ist es für Dich an der Zeit eine andere Richtung einzuschlagen.

Überlege dir, wer du sein willst, und wen du mit deinem Unternehmen oder deinen Dienstleistungen erreichen möchtest.

Es ist wichtig, sich über diese zwei Dinge Gedanken zu machen.

Warum ist die Corporate Identity und das Bestimmen der Zielgruppe so wichtig?

Weil dies die Basis all deiner Marketingaktivitäten ist. Dein Fundament! Du stimmst dein ganzes Marketing auf deine CI und deinen Wunschkunden ab.

Die Corporate Identity! Was ist das genau?

Das CI ist die Identität deines Unternehmens. Man untereilt die CI in verschiedene Bereiche. Wo von drei besonders hervorzuheben sind: Design, Kommunikation und Verhalten.

  • Das Aussehen (Corporate Design): Das Corporate Design ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens.
  • Die Kommunikation (Corporate Communication): Die Art der Kommunikation innerhalb des Unternehmens
    sowie die nach außen wird hier festgelegt.
  • Das Verhalten (Corporate Behavior): Hier geht es um das Verhalten (non-verbal) des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern, seinen Kunden und seiner Umwelt.

Mit diesen drei Mitteln (oft sind es auch sechs oder mehr, aber bleiben wir erst mal bei den Dreien) transportierst du deine Unternehmensphilosophie nach außen. du vermittelst deine Unternehmenswerte, steigerst deinen Wiederkennungswert und schaffst somit Vertrauen.

Vertrauen dir deine Interessenten, steigt ihre Bereitschaft deine Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und dich weiterzuempfehlen. All das führt dazu, dass du auf lange Sicht deinen Absatz steigerst. Hierfür muss die CI in allen Bereichen aufeinander abgestimmt sein!

Sie muss klar und authentisch sein.

Nur so hebst du deine Professionalität hervor und verdeutlichst deine Unternehmensziele.

Durch das einheitliche Erscheinungsbild erhöhst du deinen Wiederkennungswert. Menschen springen eben besser auf Dinge an, die ihnen bekannt sind. Je öfter sie mit deiner Corporate Identity in Berührung kommen, desto eher sind sie bereit mit deinem Unternehmen in Kontakt zu treten. Denn es ist ihnen irgendwie vertraut. Wie du merkst, schaffst du auch mit dem Wiedererkennungswert wichtiges Vertrauen.

Wichtig ist, dass deine Corporate Identity glaubwürdig und einzigartig ist!

Die Definition deiner Zielgruppe!

Die Zielgruppe ist der Personenkreis, den du erreichen möchtest. Diejenigen, die deine Kunden werden sollen. Du wählst diesen Kreis anhand verschiedener Faktoren wie Wohnort, Alter, Kaufkraft, Geschlecht, usw. aus. Im Ganzen sollte die Identität deiner Zielgruppe mit deiner Corporate Identity zusammenpassen. Ähnliche Ansichten und Gemeinsamkeiten schaffen eben Vertrauen und erhöhen die Kaufbereitschaft.

Und das ist dein Ziel.

Ja, du hast richtig verstanden!

Du sollst deine Zielgruppe klar definieren und wirst damit mehr Erfolg haben, als mit einer breit gefächerten: ich will alle – Methode. Denn dadurch, dass du weißt, wer Deine Kunden sind; du dich wirklich genau mit deinen Wunschkunden auseinandergesetzt hast, kannst du diese auch gezielt mit deinen Marketingaktivitäten und deinem Angebot ansprechen. Das heißt natürlich nicht, dass nicht auch Kunden angesprochen werden, die vielleicht nicht in die Definition passen. Oder an Kunden, die nicht hineinpassen, nicht verkauft wird.

Des Weiteren ist es auch kein Problem im Laufe der Zeit seine Zielgruppe zu erweitern und für neue Personenkreise und neue Dienstleistungen anzubieten. Oder man bleibt einfach bei seinem Portfolio und entwickelt für eine neue Zielgruppe einfach eine entsprechende Werbekampagne.

Möglichkeiten gibt es genug. Die Basis muss nur erst mal stimmen.

Und das tut sie leider bei vielen kleinen Unternehmer nicht. Dabei spielt die Größe eines Unternehmens gar keine Rolle. Die CI und Zielgruppendefinition ist für riesen Konzerne genau so wichtig, wie für den 20 Mann starken Handwerksbetrieb oder der Physiotherapeutin, die Ihre Praxis alleine führt.

Was sollte dein nächster Schritt sein?

Ganz einfach!

Mach dir Gedanken über dein Unternehmen und die Menschen, die du erreichen möchtest!

Diese Fragen sollen dir helfen dein Fundament zu bauen:

Wer bist du?

Also wer bist du? Wo liegen deine Stärken? Die Schwächen? Welche besonderen Merkmale hast du? Was unterscheidet dich von den Mitbewerbern? Welche Werte willst du leben? Wie ist das Erscheinungsbild? Konservativ oder leger? Klassisch oder modern? Wie willst Du dich gegenüber anderen verhalten? Wie gegenüber deiner Umwelt?

Und warum machst du das? Oder was willst du damit erreichen?

Warum machst du das Ganze? Schon klar, du möchtest Geld verdienen, dir deinen
Lebensunterhalt sichern, deine Familie ernähren. Aber mal ehrlich, das könntest du auch mit 1.000 anderen Tätigkeiten. Suche hier nach einem übergeordneten Sinn. Lass dir Zeit und denk darüber nach, warum du deine Tätigkeit ausgewählt hast. Warum gerade diese eine Branche, Dienstleistung? Warum gehst du diesen Weg! Was möchtest du erreichen? Bist Du Fitnesstrainer? Eventuell möchtest du Deutschland fit machen? Die Menschheit zu mehr Bewegung animieren? Weil du als Teenager selbst recht unsportlich warst und gemerkt hast, wie viel mehr Lebensqualität es bietet. Vielleicht bist du auch Gärtner und willst die Vorgärten deiner Stadt grüner, bunter, schöner machen? Menschen dabei helfen, sich eine Wohlfühloase zu schaffen. Weil du deine Jugend in einer tristen und grauen Gegend verbracht hast. Es gibt zig Wege, die dich bewegen können!

Welchen Nutzen bietest du deinen Kunden?

Was hat der Kunde genau davon, wenn er deine Dienstleistung kauft. Warum sollte er das machen? Welchen Mehrwert hat dein Zielkunde? Was hebt das Produkt oder die Dienstleistung von anderen ab (hier geht es um die Kundenperspektive)? Vielleicht hast Du auch den besten Kundenservice der Stadt. Dein Produkt ist von besonderer Qualität. Der Preis ist vielleicht besonders günstig. Deine Qualifikationen übertreffen deine Mitbewerber. Bietet dein Produkt oder deine Dienstleistung einen besonderen Komfort? Vermittelt es ein bestimmtes Image/Lebensgefühl?

Wer sind deine Kunden bzw. wer soll dein Kunde werden?

In welchem Alter sollen deine Kunden sein? Wo sollen Sie herkommen? Was für ein Einkommen haben sie? Wie soll dein perfekter Kunde wohnen? Wie sollen seine Essgewohnheiten sein? Was sind seine Hobbys? Welche Musik hört sie? Macht er Sport? Wie viel Geld gibt dein perfekter Kunde für seine Hobbys aus? Für den Haushalt usw.

Diese Fragen sollen dir helfen deine Corporate Identity zu entwickeln. Wichtig ist, dass gerade das Verhalten gegenüber anderen am Anfang nicht in Stein gemeißelt sein muss. Du solltest dich mit deinem Unternehmen identifizieren. Menschen machen am liebsten Geschäfte mit Menschen. Somit solltest du mit deinem Unternehmen auch handeln, wie ein Mensch. Das bedeutet aber auch, dass du dich entwickelst. du wirst Erfahrungen machen, die dich wachsen lassen. Nutze diese Erfahrung ruhig, um Verhaltensweisen nach zusteuern. Je, nachdem, um was es sich handelt und wie fortgeschritten dein Bekanntheitsgrad ist, benötigst du dafür evtl. ein wenig Fingerspitzengefühl. Änderungen sollten immer zugunsten deiner Zielgruppe ausfallen. So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Ein kompletter Imagewandel ist eine komplexe Sache, und je nachdem, wie viele Menschen dich kennen, auch eine sehr Kostspielige. Deshalb mache dir am besten frühzeitig Gedanken über dein CI, bevor es zum Selbstläufer geworden ist.

Zu guter Letzt bleibt die Frage:

Zuerst die Corporate Identity oder die Zielgruppendefinition?

Beides ist ganz klar nicht voneinander zu trennen. Und muss im selben Gedankengang bedacht werden. Zum einen solltest du drauf achten, welche Zielgruppe du mit deinem Unternehmen erreichen kannst – und zum anderen, welcher Personenkreis hat überhaupt ein Bedürfnis an deinem Angebot.

Die CI an die Personengruppe zu richten, die du erreichen willst, bedeutet jedoch nicht eine künstliche Rolle zu spielen! Denk daran, deine CI muss authentisch, klar und glaubwürdig sein.

Alles andere ist zum Scheitern verurteilt!

Fazit:

Deine definierte Zielgruppe und deine Corporate Identity ist das Fundament deines Unternehmens. Alle Marketingaktivitäten – alle Aktivitäten, die deinen Absatz fördern, basieren auf der Grundlage deines CI und deiner Wunschkunden.

Die CI schafft – vor allem durch den Wiederzugerkennungswert und den professionellen einheitlichen Auftritt – Vertrauen. Vertrauen dir die Interessenten, werden sie zu Kunden; ihre Kauf- sowie Empfehlungsbereitschaft steigt.

durch die definierte Zielgruppe kannst du deine Kunden zielgenau ansprechen, kennst Ihre Bedürfnisse und kannst deine Marketingaktivitäten an sie anpassen. Auch das fördert die Kaufentscheidung deines Wunschkunden. Des Weiteren verringerst du die Streuverluste bestimmter Werbemittel, da du genau weißt, wo du deine Zielgruppe mit deinen Werbemaßnahmen antreffen kannst.

Das spart Kosten.

Die Definition der Zielgruppe kann sich auch von Angebot zu Angebot innerhalb eines Unternehmens unterscheiden. In diesem Fall ist es sinnvoll zu jedem Angebot eigene Werbe-/Marketingkampagnen zu starten.

Vor allem aber ist das Definieren deiner Wunschkunden und entwickeln deiner Unternehmensidentität eine Investition für die Zukunft. Etwas von dem du langfristig profitierst.

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