Wie du mit 4 einfachen Schritten deine Zielgruppe beschreibst.

Zielgruppe

Du möchtest mehr Kunden? Mehr Aufträge? Mehr Umsatz?

Die richtige Ansprache deiner Traum-Kunden ist dabei schon die halbe Miete. Egal, welchen Werbekanal du wählst: deine Sichtbarkeit hat immer auch was mit Kommunikation zu tun. Und um deinen Traum-Kunden richtig anzusprechen, musst du ihn kennen. Deine Sprache, die Grafiken oder Fotos müssen deinen Kunden magisch anziehen. Er sollte deine Anzeigen, Plakate oder Webseite sehen und glauben, du hättest sie nur für ihn gemacht.

Fühlt sich dein Traum-Kunde angesprochen, bekommst du seine Aufmerksamkeit. Er bleibt bei dir und hört dir zu. Liest was du zu sagen hast und schaut sich an, was du ihm zeigst. Das macht dich in der Masse deiner Konkurrenz sichtbar. Und du verwandelst Interessenten in Kunden.

Des Weiteren musst du auch wissen, wo sich dein Traum-Kunde aufhält. Wo verbringt er Zeit? Und womit verbringt er seine Zeit? Das hilft dir dabei, deine Werbung so zu platzieren, dass er sie auch finden kann.

Was nützt dir zum Beispiel eine Anzeige in den kostenlosen Wochenblättern, wenn deine Zielgruppe darin gar nicht stöbert? Oder eine Werbeanzeige auf Instagram, wenn deine Zielgruppe mehr auf Facebook unterwegs ist?

Wie bekommst du aber genau das alles heraus?

Es gibt sicher diesen einen Typ Mensch. Bei dem du dir denkst „Hey, das ist mein Traumkunde.“ Vielleicht hast du auch schon den einen oder anderen Traumkunden. Notiere dir, was diese Menschen ausmacht. Du musst ihn genau für dich definieren. Habe eine exakte Vorstellung von den Typ Mensch, den du erreichen möchtest. Und halte diese schriftlich fest.

Welche Kriterien du benötigst, um deine Zielgruppe zu definieren:

Folgende Kriterien schaffen dir ein klares Bild deines Traum-Kunden.

1. Geografische Merkmale: Hier legst du die räumlichen Merkmale deiner Wunschkunden fest.

z.B. aus welchem Land, Bundesland, Region, Ortschaft, Stadt, Wohngebiet usw. er stammen soll.

2. Soziodemografische Merkmale: Hier wählst du die demografischen und ökonomischen Kriterien.

a) Demografische Merkmale: Geschlecht, Alter, Herkunft, Familienstand, Haushaltsgröße, Zahl der Kinder, etc.

b) Sozioökonomische Merkmale: Einkommen, Beruf, Ausbildung, etc.

3. Psychografische Merkmale: Hier fasst du die Einstellung deiner Wunschkunden zusammen.

z. B. seine Motive, was gegenüber ist er aufgeschlossen/verschlossen, welche persönlichen Interessen hat er, etc.

4. Konsumverhaltensbezogene Merkmale: Hier machst du dir Gedanken über das Konsum- und Markenverhalten deiner Zielgruppe.

z. B. welches Markenbewusstsein hat er, ist eine Markentreue vorhanden, welchen Kaufrhythmus hat er, wie trifft er seine Kaufentscheidungen, wo kauft er ein, etc.

Jetzt kannst du deine Traumkunden richtig ansprechen!

Jetzt weißt du, welche Kriterien du benötigst, um deine Zielgruppe zu beschreiben.

Je genauer das Bild deiner Zielgruppe ist, desto präziser kannst du deine Marketing-Aktivitäten auf sie abstimmen.

In der Praxis sehen Definitionen häufig so aus:

Alle berufstätigen Männer und Frauen im Alter von 21-50 Jahren, die den richtigen Umgang mit Stress und ihrer zeitlichen Organisation lernen möchten.

Aber ein viel besseres Beispiel sieht so aus:

Verheiratete Männer und Frauen im Alter von 35-45 Jahren mit mindestens 2 Kindern im Alter von 3-9 Jahren. Die Familie kommt aus Hannover und lebt dort am Stadtrand in einem Haus. Der Traum-Kunde ist Selbstständiger und meistens von morgens 7:00 bis abends zwischen 18 und 19 Uhr im Büro. Zeit für Pausen hat er auch kaum. Zum Mittag wird sich in der Regel schnell was auf die Hand geholt und dies gegessen, während E-Mails bearbeitet werden. Außerdem verbringt er seine Wochenenden hauptsächlich im Arbeitszimmer und am Telefon. Der Kunde hat Schwierigkeiten, seinen Arbeitstag zu ordnen, sich Prioritäten zu setzen und möchte immer alles gleich erledigen. Deshalb verbringt er wenig Zeit Zuhause und mit seiner Familie.

Der Traum-Kunde liebt es, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Und ist sehr unternehmungslustig. Hat allerdings seit seiner Selbstständigkeit wenig Zeit dafür. Der Kunde liebt Musik …

Der Kunde kauft bewusst ein und bleibt seinen Marken treu. Er bevorzugt Qualität statt Quantität und …

Das ist nur ein Auszug eines Beispieles. Aber ich denke, du verstehst, in welche Richtung es gehen soll! Du bekommst durch diese Definition ein gutes Bild deiner Zielgruppe. Du weißt, wo ihre Probleme liegen. Welche Wünsche sie haben. Wo sie sich gerne aufhalten.

Dadurch, dass du dich so mit der Zielgruppe beschäftigst, weißt du auch, wie du sie richtig ansprechen kannst. Wie du ihr Interesse weckst und dein Angebot so formulierst, dass du ihre Aufmerksamkeit erhältst.

Hangel dich an den oben genannten Merkmalen lang. Eine richtige Reihenfolge gibt es dabei nicht. Der Einfachheit halber, halte dich am Anfang an die Dargestellte. Wenn du etwas Erfahrung hast, findest du schon deinen eigenen Weg.

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